Unser gynäkologisches Leistungsangebot

Unsere Praxis bietet ein breites Spektrum an Leistungen an, aus welchen ich untenstehend einige besonders hervorheben möchte.

 

Gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen
Von der Krankenkasse gemäss KVG wird eine Vorsorgeuntersuchung nur alle 3 Jahre übernommen. Diese umfasst eine kurze Zwischenanamnese, die Untersuchung des Unterleibs inkl. Entnahme eines Krebsabstriches sowie die Untersuchung der Brust und ist zeitlich limitiert.

Auf Ihren Wunsch können gegen Aufpreis zusätzliche Untersuchungen gemacht werden, welche nicht von der Kasse übernommen werden, allerdings die Qualität der Untersuchung erhöhen. Diese im Rahmen des "erweiterten Vorsorgeangebots (EVA)" angebotenen Leistungen umfassen:

Ultraschall-Untersuchung der Unterleibs (Vaginalsonographie): Diese Untersuchung ermöglicht die Darstellung von Gebärmutter und Eierstöcken (aus Studien ist bekannt, dass etwa 50% der krankhaften Befunde nicht ertastet werden) und gibt Ihnen die Sicherheit, die Sie erwarten.

Ultraschall-Unterschung der Brust (Mammasonographie): Brust-Ultraschall anlässlich der Vorsorgeuntersuchung mit einem Gerät der neusten Generation. Damit lassen sich bereits kleinste, wenige Millimeter messende und noch nicht tastbare Brusttumoren erfassen, welche vor allem bei jüngeren Frauen mammographisch noch nicht sichtbar sein können. Dank Früherkennung kann in der Regel brusterhaltend operiert werden.

 

Verhütungsberatung
Wir bieten Ihnen ein umfangreiche Verhütungsberatung an. Die Palette an Verhütungsmitteln umfasst moderne Antibabypillen, neuere Produkte wie das Verhütungspflaster, den Verhütungsring, die Hormonspirale oder eine moderne Kupferspirale, nebst weiteren Alternativen. Falls Sie mit einer Methode nicht zufrieden waren, Nebenwirkungen haben oder sonst einmal etwas Neues ausprobieren möchten, stehen wir für Sie zur Verfügung.

NB: Die Kosten einer Verhütungsberatung sowie des Verhütungsmittels gehen zu Lasten der Frau.

 

Abklärung von Brustbefunden
Die Betreuung von Brustbeschwerden aller Art gehört zu den Aufgaben des Frauenarztes, da die Brust als hormonabhängiges Organ nur im Zusammenhang mit dem Zyklusgeschehen der Frau verstanden werden kann. Das Spektrum der Beschwerden umfasst zyklischen Brustschmerzen, Schwellungen, Hautveränderungen, Flüssigkeitsabsonderungen aus der Brustwarze bis hin zum tastbaren Knoten.

Die Abklärung des tastbaren Knotens mittels Inspektion und Palpation, Ultraschall der Brust sowie Feinnadelpunktion, ev. sonographisch gesteuerter Stanzbiopsie geschieht in meiner Praxis ambulant und ohne weitere Verzögerungen, damit Sie rasch über die Natur eines tastbaren Knotens Bescheid wissen bzw. weitere Massnahmen verzugslos in die Wege geleitet werden können. Zusätzlich veranlassen wir ein Röntgenbild der Brust (Mammographie) in einem externen Röntgeninstitut.

Wichtig: Bitte achten Sie darauf, dass Sie nach einer Menstruation zur Untersuchung erscheinen, denn häufig bilden sich Tastbefunde mit der Mens zurück. Frauen nach der Menopause sollen natürlich sofort kommen (wir behandeln Sie als Notfall).

 

Blutungsstörungen und Hormonausfallsbeschwerden
Die Behandlungen von Periodenstörungen, sei es von Häufigkeit, Stärke oder Dauer, gehören zu den häufigsten Problemen der gynäkologischen Sprechstunde, rund um die Menopause können diese auch noch mit Hormonausfallsbeschwerden (Schwitzen, Wallungen etc.) einher gehen. Mittels Anamnese, gynäkologischer Untersuchung, Ultraschall und eventuell Laboruntersuchungen können organische Ursachen aufgedeckt und behandelt werden. Gelegentlich ist auch eine Abklärung mittels Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) und Gebärmutterausschabung (Curettage) notwendig, welche wir gleich im Spital Heiden durchführen können.

Im Falle von Hormonausfallsbeschwerden im Rahmen der Menopause können wir die Notwendigkeit einer Hormontherapie erörtern und bei Bedarf einleiten.

 

Ungewollte Kinderlosigkeit (Sterilität)
Dieses Problem betrifft etwa 20% aller Paare. Frühestens nach 1 Jahr ohne erfüllten Kinderwunsch sind Abklärungen sinnvoll. In der Regel beginnen diese bei der Frau und bestehen in einem sog. Kontrollzyklus, während dem zu bestimmten Zeitpunkten hormonelle Untersuchungen sowie eine Ultraschalluntersuchung kurz vor dem erwarteten Eisprung durchgeführt werden, um zu sehen, ob ein Eisprung stattfindet. Ist dieser nachgewiesen worden, folgt die Untersuchung des Mannes bei einem Urologen. Sind die Untersuchung bis dahin normal ausgefallen, muss noch die Durchgängigkeit der Eileiter geprüft werden, was ich ambulant in meiner Praxis mit der sog. Hydrokontrastsonographie (HyCoSy) mache. Sind hier noch Zweifel, kann eine Gebärmutter- und Bauchspiegelung im Spital in Narkose durchgeführt werden.

 

Weiteres
Selbstverständlich ist dies nur ein kleiner Ausschnitt unseres Angebots. Falls Sie Fragen haben fragen Sie bitte telefonisch nach.